| | Akzidenz | |
| | Publizieren
von Klein- und Gelegenheitsdrucksachen wie z.B. Geschäfts- und Privatdrucksachen.
Gegenteil zur Akzidenz: Der Werksatz. | |
| | Andruck | |
| | Probedruck
auf das Auflagenpapier mit einer Druckmaschine. So kann man die Qualität
des Drucks überprüfen. | |
| | Auflösung | |
| | Anzahl
der Pixel pro Streckeneinheit, meist angegeben in ppi = pixel per inch. 1.
Optische Auflösung: Anzahl der lichtempfindlichen Elemente. 2. Interpolierte
Auflösung:Aus der optischen Auflösung errechnet. | |
| | Aufrastern | |
| | Reprotechnisches
Umwandeln einer Halbtonvorlage mit analogen Bildinformationen (Hell-Dunkel-Tonwerte)
in eine Rastervorlage mit binären Bildinformationen (geschwärzte oder
nicht geschwärzte Bildstellen). | |
| | Belichtung | |
| | Einwirken
von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlen auf lichtempfindliche Stoffe, z.B.
Foto- oder Kopierschichten. | |
| | Beschnitt | |
| | Produktionsbedingter
Rand um das Endformat. Mindestens 3 Millimeter an allen Seiten. Dadurch wird ein
sauber geschnittenes Endprodukt erreicht. Da Drucker und Buchbinder niemals so
exakt arbeiten können, müssen randabfallende Gestaltungselemente berücksichtigt
werden. Dadurch werden Blitzer vermieden. | |
| | Buch | |
| | Druckprodukt
mit festem Einband, der dreiseitig übersteht. Buchblock und Buchdeckel werden
mit Vorsätzen miteinander verleimt. | |
| | CMYK | |
| | Mit
C (Cyan), M (Magenta), Y (Gelb) und K (Schwarz) werden die vier Prozessfarben
des Vierfarbdrucks bezeichnet. | |
| | Copyright | |
| | ©
= Copyrightzeichen. Mit diesem Vermerk wird das Urheberrecht an einem veröffentlichen
Werk dokumentiert. Durch das Welturheberrechtsabkommen ist dieses Zeichen einem
einheitlichen Gebrauch zugeführt worden. | |
| | Dateiformate | |
| | | .ace
| ist ein Kompressionsformat für verlustfreie
Datenkompression. | | .ai | Adobe
Illustrator-Dateiformat | | .bmp
| Windows Bitmap, ist ein Rastergrafikformat | | .cdr | Corel
Draw-Dateiformat | | .cpt | Corel
Photo Paint-Dateiformat | | .doc
| Microsoft Word-Dateifornmat (bis MS Word 2003) | | .docx | Neues
Microsoft Word-Dateiformat (ab MS Word 2007) | | .eps | Encapsulated
Postscript File ist ein Programm unabhängiges Vektor- und pixelorientiertes
Bildformat | | .gif | Rastergrafikformat
mit verlustfreier Kompression | | .indd | Adobe
InDesign-Dateiformat | | .jpg | Rastergrafikformat
für komprimierte Bilder | | .pdf | Portable
Document Format, Grundformat für den pdf-orientierten Print-Workflow für
Vorstufen- und Druckereibetrieben | | .png | Grafikformat
für Rastergrafiken mit verlustfreier Bildkompression. | | .psd |
Adobe Photoshop-Dateiformat | | .rar | Dateiformat
zur Datenkompression | | .rtf | Rich
Text Format ist ein Programm unabhängiges Textformat | | .svg | Scalable
Vector Graphics, Programm unabhängiges Vektorgrafikformat | | .tif | Tagged
Image File Format ist Programm unabhängiges Rastergrafikformat | | .txt | Text-Datei
ist Programm unabhängiges Format für reinen Text | | .zip | Weit
verbreitetes Dateiformat zur Datenkompression |
| |
| | Digital-Druck | |
| | Übertragung
von digitalen Daten mit direktem Weg auf eine Druckeinheit. Es werden keine z.B.
Belichter, Filme und Druckplatten benötigt. DIN Deutsches Institut
für Normung. In diesen Normen werden Maße, Begriffe, Anwendungen u.a.
eindeutig festgelegt. | |
| | DIN-Papierformate | |
| | Formate
für Papier nach DIN 476. Die DIN-Formate sind so aufgebaut, dass das nächst
kleinere Format durch Halbieren der langen Seite des größeren Formats
erreicht wird. Das Seitenverhältnis ist immer 1:1,41. Die DIN-A-Reihe ist
das s.g. Endformat. Die DIN-B-Reihe enthält Ordner, Schnellhefter und Versandhüllen.
Die C-Reihe dient für Briefhüllen und Verpackungen.
Die DIN-A-Reihe Format
in mm, Bezeichnung, Anwendung DIN A0, 841 x 1189, Vierfachbogen, Plakat DIN
A1, 594 x 841, Doppelbogen, Plakat DIN A2, 420 x 594, Bogen, Poster DIN
A3, 297 x 420, Halbbogen, Poster DIN A4, 210 x 297, Viertelbogen, Briefbogen DIN
A5, 148 x 210, Blatt / Achtelbogen, Block DIN A6, 105 x 148, Halbblatt, Postkarte DIN
A7, 74 x 105, Viertelblatt, Block DIN A8, 52 x 74, Achtelblatt, Visitenkarte
Die
DIN-B-Reihe, Format in mm DIN B0, 1000 x 1414 DIN B1, 707 x 1000 DIN
B2 500 x 707 DIN B3 353 x 500 DIN B4 250 x 353 DIN B5 176 x 250 Die
DIN-C-Reihe, Format in mm DIN C0, 917 x 1297 DIN C1, 648 x 917 DIN
C2, 458 x 648 DIN C3, 324 x 458 DIN C4, 229 x 324 DIN C5, 162 x 229 DIN
C5/6, 229 x 114 DIN C6, 114 x 162 lang, 220 x 110 DIN C7, 81 x 114 DIN
C8, 57 x 81
| |
| | Fadenheftung | |
| | Das
Druckprodukt wird durch den Rücken mit Faden geheftet. | |
| | Fadenzähler | |
| | Aufklappbare
Lupe zur Beurteilung von Bildvorlagen, Rastern, Drucken etc., jedoch weniger geeignet
zum Auffinden des verlorenen roten Fadens. | |
| | Falz | |
| | Scharfer
Bruch in Papieren. Beim Falzen eines Papiers wird die Oberfläche der äußeren
Seite gespannt und die innere Seite gestaucht. Diese Beanspruchung hat bei gestrichenen
Papieren manchmal ein Aufreißen des Striches auf der äußeren
Seite des Falzes zur Folge. Eine Ursache des Aufreißens kann u.a. in der
falschen Laufrichtung des betreffenden Papiers liegen. | |
| | Falzmarken | |
| | Dünne
Hilfslinien, die anzeigen, wo der fertige Druckbogen gefalzt werden soll. | |
| | Format | |
| | Man
unterscheidet zwischen Hochformat und Querformat. Bei der Angabe eines Formates
wird grundsätzlich zuerst die Breite und dann die Höhe angegeben. Beispiel:
DIN A4 Hochformat = 210mm x 297mm, DIN A4 Querformat = 297mm x 210mm. | |
| | Heften | |
| | Bindeverfahren
in der Buchbinderei. Gefalzte Bogen oder Einzelblätter werden miteinander
durch Faden, Draht oder Klebstoffe verbunden. | |
| | HKS
Farben | |
| | Die
HKS-Gruppen werden nach den zu bedruckenden Stoffen unterschieden. Die Endungen
der Gruppen entsprechen den Namen der jeweiligen Bedruckstoffe. HKS K = Farben
für Kunstdruckpapier HKS N = Farben für Naturpapier HKS E = Farben
für Endlospapier HKS Z = Farben für Zeitungspapier Die HKS Gruppen
werden meist als Schmuckfarben eingesetzt. Weiterhin sind die HKS Farben noch
als Prozessfarben bereitgestellt. | |
| | Hochglanzpapier | |
| | Bedruckstoff
mit sehr glatter Oberfläche von der auftreffendes Licht sehr gleichmäßig
reflektiert. Das Papier ist grundsätzlich nur einseitig gussgestrichen. Es
wird nicht satiniert (verdichtet) und ist daher sehr voluminös. | |
| | Klammerheftung | |
| | In
der Druckweiterverarbeitung eine Rückstichheftung mit Drahtklammern. | |
| | Klebebindung | |
| | Fadenloses
Heften von Buch- oder Broschurenblocks, prinzipiell zu unterscheiden in die Fächerklebebindung
und die Blockklebebindung. | |
| | Laminieren | |
| | Überziehen
von Papier, Karton oder Pappe mit transparenter Kunststofffolie. | |
| | | |
| | Lichtechtheit
| |
| | Durch
längeres Einwirken von Licht verändern sich mehr oder weniger die Molekülstrukturen
der Farbpigmente und damit ihre Absorptions- und Reflexionseigenschaften. Je weniger
lichtecht der Farbton ist, umso schneller bleicht er aus. | |
| | Mattgestrichene
Papiere | |
| | Gestrichene
Papiere, die nicht oder nur sehr gering satiniert wurden. | |
| | Naturpapier | |
| | Allgemeine
Bezeichnung für Papiere, die im Gegensatz zu gestrichenen Papieren keine
Veredelung durch einen Streichauftrag haben. Sie können auch als ungestrichene
Papiere bezeichnet werden. | |
| | Nuten | |
| | Das
Heraustrennen eines Materialspans aus einem dicken Karton oder aus Pappe, um ein
Umlegen bzw. Biegen des Werkstoffes zu ermöglichen bzw. zu vereinfachen. | |
| | Oberflächenveredelung | |
| | Druckprodukte
sind durch Lackauftrag oder Überziehen mit Folien zu veredeln. Beide Verfahren
erhöhen vielfach den Glanz und die Brillanz der Druckfarben und bieten der
Oberfläche Schutz. | |
| | Offsetdruckprinzip | |
| | Indirekt
arbeitendes Flachdruckverfahren im Rotationsdruckprinzip. Die Druckform (Druckplatte)
speichert Bildinformationen als Bildstellen (druckend) und Nichtbildstellen (nicht
druckend). Sämtliche Bildinformationen liegen praktisch auf einer Ebene der
Druckplatte. Vor dem Einfärben ist die Druckplatte zu feuchten. Nichtbildstellen
nehmen Feuchtmittel an, Bildstellen stoßen Feuchtmittel ab, nehmen jedoch
Druckfarbe an. | |
| | Pantone | |
| | Ist
der Farbstandard der amerikanischen Firma Pantone Inc., die Farbfächer produziert,
Standardfarbwerte liefert und dazu die entsprechenden Druckfarben anbietet. | |
| | Papiergewicht | |
| | Das
Gewicht in Gramm eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons. Papier
= 7g/qm bis 150g/qm, Karton = 150g/qm bis 600g/qm, Pappe = ab 600g/qm. | |
| | Pappe | |
| | Flächiger
Werkstoff, fest und zäh, mit weniger glatter Oberfläche als Papiere
und Kartons, Flächengewicht mindestens 225g/qm. Pappe ist im Allgemeinen
stärker als Karton und besteht aus weniger hochwertigen Faserstoffen. | |
| | Perforation | |
| | Spezielle
Art einer Stanzung: Durchtrennung von Bedruckstoffen, z.B. Papier oder Karton
durch aneinandergereihte kleine Löcher oder Schlitze und dazwischen bleibenden
Stegen. | |
| | Prägen | |
| | Mit
Prägeformen wird in einen Bedruckstoff oder einen Einbandstoff eine dauerhaft
erhabene oder vertiefte Verformung erzeugt. | |
| | Proof | |
| | Visuelles
Prüfverfahren für Vierfarbreproduktionen, das den Andruck in Andruck-
oder Druckmaschinen nahezu gänzlich ersetzt. Es ist ein hoher Standardisierungsgrad
und ein druckähnliches Ergebnis zu erreichen. | |
| | Prospekt | |
| | Werbeblatt,
bebilderte Werbeschrift, ein- oder mehrseitig in Qualitäten von einfachen,
einfarbigen Drucken auf preiswertem Papier bis zu hervorragenden Farbdrucken auf
gestrichenen Papieren, teilweise hochwertig veredelt. | |
| | Quadratmetergewicht | |
| | Das
Gewicht in Gramm eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons. Papier
= 7g/qm bis 150g/qm, Karton = 150g/qm bis 600g/qm, Pappe = 600g/qm. | |
| | Reproduktion | |
| | Lat.:
producere = hervorbringen, Ableitung: Nachbildung, Wiedergabe In der Drucktechnik
wird Wiedergabe von Bildvorlagen mit technischen Geräten und Systemen auf
geeigneten Werkstoffen zur Herstellung von Druckformen als Reproduktion bezeichnet. | |
| | Rückstichheftung | |
| | Das
Heften mit Drahtklammer oder Faden durch den Rücken eines mehrlagigen Produktes. | |
| | Schmuckfarben | |
| | Definierte,
standardisierte Farben. Sie werden für farbige Arbeiten eingesetzt; nicht
für Farbbilder. Weil sie standardisiert sind, können kaum Farbschwankungen
auftreten. In Deutschland ist das HKS-Farbsystem mit ca. 99 verschiedenen Farbtönen
am gebräuchlichsten; international das Pantone-Farbsystem mit über 1000
verschiedenen Farbtönen. Die Farbrezepturen sind verschiedenen Bedruckstoffen
und Druckverfahren angepasst, so dass es z.B. HKS K (Kunstdruckpapier) oder Pantone
C (coated) für gestrichenes Papier bzw. HKS N (Naturpapier) oder Pantone
U (uncoated) für ungestrichenes Papier gibt. | |
| | Schön-Widerdruck | |
| | Der
Schöndruck ist der erste Druck, wenn ein zweiseitiges Druckerzeugnis gedruckt
wird. Der Widerdruck ist der Gegendruck eines bereits einseitig bedruckten Bedruckstoffs. | |
| | Tonwert | |
| | Die
Rasterweite gibt die Anzahl der Rasterlinien pro cm an. Ein 60er Raster hat beispielsweise
60 Linien pro cm, auf einem Quadratzentimeter sind demnach 3600 Rasterpunkte. | |
| | Überfüllen | |
| | Wenn
im Druck zwei Fläche aneinander liegen, vergrößert man die hellere
Fläche und lässt sie die dunklere Fläche überlappen. So könne
bei Passerungenauigkeiten Blitzer vermieden werden. | |
| | Vierfarbdruck | |
| | Ton-
und farbwertrichtige Vervielfältigung einer Farbvorlage durch reprotechnisch
hergestellte Teilfarbauszüge und den Zusammendruck der einzelnen Teilplatten
mit den subtraktiven Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb sowie Schwarz. | |
| | Vollton | |
| | Gleichmäßig
gedeckte, nicht gerasterte Fläche in Bildvorlagen, bei Reproduktionsprodukten
oder im Druck (Rastertonwert = 100%). | |
| | Wasserzeichen | |
| | Qualitätskennzeichen
im Papier. Echte Wasserzeichen entstehen bei der Blattbildung durch unterschiedliche
Papierstärke. Faserstoffe werden bei der Produktion durch eine Wasserzeichenwalze
verdrängt oder verdichtet. Halbechte Wasserzeichen, sogen. Moletten, entstehen
erst nach der Siebpartie durch eine Prägung in die noch feuchte Papierbahn.
Unechte Wasserzeichen entstehen außerhalb der Papiermaschine durch Bedrucken
mit farblosem Lack oder leichtes Prägen. | |
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