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schöne drucksachen GmbH
Bessemerstraße 76a in 12103 Berlin
tel 030 33 93 693-0
fax 030 33 93 693-29

info@schoene-drucksachen.eu

 Akzidenz
Andruck
Auflösung
Aufrastern
Belichtung
Beschnitt
Buch
CMYK
Copyright
Dateiformate
Digital-Druck
DIN-Papierformate
Fadenheftung
Fadenzähler
Falz
Falzmarken


Format
Heften
HKS Farben
Hochglanzpapier
Klammerheftung
Klebebindung
Laminieren
Lichtechtheit
Mattgestrichene Papiere
Naturpapier
Nuten
Oberflächenveredelung
Offsetdruckprinzip
Pantone
Papiergewicht 

Pappe
Perforation
Prägen
Proof
Prospekt
Quadratmetergewicht
Reproduktion
Rückstichheftung
Schmuckfarben
Schön-Widerdruck
Tonwert
Überfüllen
Vierfarbdruck
Vollton
Wasserzeichen 

 
 Akzidenz 
 Publizieren von Klein- und Gelegenheitsdrucksachen wie z.B. Geschäfts- und Privatdrucksachen. Gegenteil zur Akzidenz: Der Werksatz. 
 Andruck 
 Probedruck auf das Auflagenpapier mit einer Druckmaschine. So kann man die Qualität des Drucks überprüfen. 
 Auflösung 
 Anzahl der Pixel pro Streckeneinheit, meist angegeben in
ppi = pixel per inch.
1. Optische Auflösung: Anzahl der lichtempfindlichen Elemente.
2. Interpolierte Auflösung:Aus der optischen Auflösung errechnet.
 
 Aufrastern 
 Reprotechnisches Umwandeln einer Halbtonvorlage mit analogen Bildinformationen (Hell-Dunkel-Tonwerte) in eine Rastervorlage mit binären Bildinformationen (geschwärzte oder nicht geschwärzte Bildstellen). 
 Belichtung 
 Einwirken von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlen auf lichtempfindliche Stoffe, z.B. Foto- oder Kopierschichten.  
 Beschnitt 
 Produktionsbedingter Rand um das Endformat. Mindestens 3 Millimeter an allen Seiten. Dadurch wird ein sauber geschnittenes Endprodukt erreicht. Da Drucker und Buchbinder niemals so exakt arbeiten können, müssen randabfallende Gestaltungselemente berücksichtigt werden. Dadurch werden Blitzer vermieden. 
 Buch 
 Druckprodukt mit festem Einband, der dreiseitig übersteht. Buchblock und Buchdeckel werden mit Vorsätzen miteinander verleimt. 
 CMYK 
 Mit C (Cyan), M (Magenta), Y (Gelb) und K (Schwarz) werden die vier Prozessfarben des Vierfarbdrucks bezeichnet. 
 Copyright 
 © = Copyrightzeichen. Mit diesem Vermerk wird das Urheberrecht an einem veröffentlichen Werk dokumentiert. Durch das Welturheberrechtsabkommen ist dieses Zeichen einem einheitlichen Gebrauch zugeführt worden. 
 Dateiformate 
 
.ace ist ein Kompressionsformat für verlustfreie Datenkompression.
.aiAdobe Illustrator-Dateiformat
.bmp Windows Bitmap, ist ein Rastergrafikformat
.cdrCorel Draw-Dateiformat
.cptCorel Photo Paint-Dateiformat
.doc Microsoft Word-Dateifornmat (bis MS Word 2003)
.docxNeues Microsoft Word-Dateiformat (ab MS Word 2007)
.epsEncapsulated Postscript File ist ein Programm unabhängiges Vektor- und pixelorientiertes Bildformat
.gifRastergrafikformat mit verlustfreier Kompression
.inddAdobe InDesign-Dateiformat
.jpgRastergrafikformat für komprimierte Bilder
.pdfPortable Document Format, Grundformat für den pdf-orientierten Print-Workflow für Vorstufen- und Druckereibetrieben
.pngGrafikformat für Rastergrafiken mit verlustfreier Bildkompression.
.psd Adobe Photoshop-Dateiformat
.rarDateiformat zur Datenkompression
.rtfRich Text Format ist ein Programm unabhängiges Textformat
.svgScalable Vector Graphics, Programm unabhängiges Vektorgrafikformat
.tifTagged Image File Format ist Programm unabhängiges Rastergrafikformat
.txtText-Datei ist Programm unabhängiges Format für reinen Text
.zipWeit verbreitetes Dateiformat zur Datenkompression
 
 Digital-Druck 
 Übertragung von digitalen Daten mit direktem Weg auf eine Druckeinheit. Es werden keine z.B. Belichter, Filme und Druckplatten benötigt.
DIN
Deutsches Institut für Normung. In diesen Normen werden Maße, Begriffe, Anwendungen u.a. eindeutig festgelegt.
 
 DIN-Papierformate 
 Formate für Papier nach DIN 476. Die DIN-Formate sind so aufgebaut, dass das nächst kleinere Format durch Halbieren der langen Seite des größeren Formats erreicht wird. Das Seitenverhältnis ist immer 1:1,41. Die DIN-A-Reihe ist das s.g. Endformat. Die DIN-B-Reihe enthält Ordner, Schnellhefter und Versandhüllen. Die C-Reihe dient für Briefhüllen und Verpackungen.

Die DIN-A-Reihe
Format in mm, Bezeichnung, Anwendung
DIN A0, 841 x 1189, Vierfachbogen, Plakat
DIN A1, 594 x 841, Doppelbogen, Plakat
DIN A2, 420 x 594, Bogen, Poster
DIN A3, 297 x 420, Halbbogen, Poster
DIN A4, 210 x 297, Viertelbogen, Briefbogen
DIN A5, 148 x 210, Blatt / Achtelbogen, Block
DIN A6, 105 x 148, Halbblatt, Postkarte
DIN A7, 74 x 105, Viertelblatt, Block
DIN A8, 52 x 74, Achtelblatt, Visitenkarte

Die DIN-B-Reihe,
Format in mm
DIN B0, 1000 x 1414
DIN B1, 707 x 1000
DIN B2 500 x 707
DIN B3 353 x 500
DIN B4 250 x 353
DIN B5 176 x 250

Die DIN-C-Reihe,
Format in mm
DIN C0, 917 x 1297
DIN C1, 648 x 917
DIN C2, 458 x 648
DIN C3, 324 x 458
DIN C4, 229 x 324
DIN C5, 162 x 229
DIN C5/6, 229 x 114
DIN C6, 114 x 162
lang, 220 x 110
DIN C7, 81 x 114
DIN C8, 57 x 81
 
 Fadenheftung 
 Das Druckprodukt wird durch den Rücken mit Faden geheftet. 
 Fadenzähler 
 Aufklappbare Lupe zur Beurteilung von Bildvorlagen, Rastern, Drucken etc., jedoch weniger geeignet zum Auffinden des verlorenen roten Fadens. 
 Falz 
 Scharfer Bruch in Papieren. Beim Falzen eines Papiers wird die Oberfläche der äußeren Seite gespannt und die innere Seite gestaucht. Diese Beanspruchung hat bei gestrichenen Papieren manchmal ein Aufreißen des Striches auf der äußeren Seite des Falzes zur Folge. Eine Ursache des Aufreißens kann u.a. in der falschen Laufrichtung des betreffenden Papiers liegen. 
 Falzmarken 
 Dünne Hilfslinien, die anzeigen, wo der fertige Druckbogen gefalzt werden soll. 
 Format 
 Man unterscheidet zwischen Hochformat und Querformat. Bei der Angabe eines Formates wird grundsätzlich zuerst die Breite und dann die Höhe angegeben.
Beispiel:
DIN A4 Hochformat = 210mm x 297mm,
DIN A4 Querformat = 297mm x 210mm.
 
 Heften 
 Bindeverfahren in der Buchbinderei. Gefalzte Bogen oder Einzelblätter werden miteinander durch Faden, Draht oder Klebstoffe verbunden. 
 HKS Farben 
 Die HKS-Gruppen werden nach den zu bedruckenden Stoffen unterschieden. Die Endungen der Gruppen entsprechen den Namen der jeweiligen Bedruckstoffe.
HKS K = Farben für Kunstdruckpapier
HKS N = Farben für Naturpapier
HKS E = Farben für Endlospapier
HKS Z = Farben für Zeitungspapier
Die HKS Gruppen werden meist als Schmuckfarben eingesetzt. Weiterhin sind die HKS Farben noch als Prozessfarben bereitgestellt.
 
 Hochglanzpapier 
 Bedruckstoff mit sehr glatter Oberfläche von der auftreffendes Licht sehr gleichmäßig reflektiert. Das Papier ist grundsätzlich nur einseitig gussgestrichen. Es wird nicht satiniert (verdichtet) und ist daher sehr voluminös. 
 Klammerheftung 
 In der Druckweiterverarbeitung eine Rückstichheftung mit Drahtklammern. 
 Klebebindung 
 Fadenloses Heften von Buch- oder Broschurenblocks, prinzipiell zu unterscheiden in die Fächerklebebindung und die Blockklebebindung. 
 Laminieren 
 Überziehen von Papier, Karton oder Pappe mit transparenter Kunststofffolie. 
   
 Lichtechtheit  
 Durch längeres Einwirken von Licht verändern sich mehr oder weniger die Molekülstrukturen der Farbpigmente und damit ihre Absorptions- und Reflexionseigenschaften. Je weniger lichtecht der Farbton ist, umso schneller bleicht er aus. 
 Mattgestrichene Papiere 
 Gestrichene Papiere, die nicht oder nur sehr gering satiniert wurden. 
 Naturpapier 
 Allgemeine Bezeichnung für Papiere, die im Gegensatz zu gestrichenen Papieren keine Veredelung durch einen Streichauftrag haben. Sie können auch als ungestrichene Papiere bezeichnet werden. 
 Nuten 
 Das Heraustrennen eines Materialspans aus einem dicken Karton oder aus Pappe, um ein Umlegen bzw. Biegen des Werkstoffes zu ermöglichen bzw. zu vereinfachen. 
 Oberflächenveredelung 
 Druckprodukte sind durch Lackauftrag oder Überziehen mit Folien zu veredeln. Beide Verfahren erhöhen vielfach den Glanz und die Brillanz der Druckfarben und bieten der Oberfläche Schutz. 
 Offsetdruckprinzip 
 Indirekt arbeitendes Flachdruckverfahren im Rotationsdruckprinzip. Die Druckform (Druckplatte) speichert Bildinformationen als Bildstellen (druckend) und Nichtbildstellen (nicht druckend). Sämtliche Bildinformationen liegen praktisch auf einer Ebene der Druckplatte. Vor dem Einfärben ist die Druckplatte zu feuchten. Nichtbildstellen nehmen Feuchtmittel an, Bildstellen stoßen Feuchtmittel ab, nehmen jedoch Druckfarbe an. 
 Pantone 
 Ist der Farbstandard der amerikanischen Firma Pantone Inc., die Farbfächer produziert, Standardfarbwerte liefert und dazu die entsprechenden Druckfarben anbietet. 
 Papiergewicht 
 Das Gewicht in Gramm eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons.
Papier = 7g/qm bis 150g/qm,
Karton = 150g/qm bis 600g/qm,
Pappe = ab 600g/qm.
 
 Pappe 
 Flächiger Werkstoff, fest und zäh, mit weniger glatter Oberfläche als Papiere und Kartons, Flächengewicht mindestens 225g/qm. Pappe ist im Allgemeinen stärker als Karton und besteht aus weniger hochwertigen Faserstoffen. 
 Perforation 
 Spezielle Art einer Stanzung: Durchtrennung von Bedruckstoffen, z.B. Papier oder Karton durch aneinandergereihte kleine Löcher oder Schlitze und dazwischen bleibenden „Stegen“. 
 Prägen 
 Mit Prägeformen wird in einen Bedruckstoff oder einen Einbandstoff eine dauerhaft erhabene oder vertiefte Verformung erzeugt. 
 Proof 
 Visuelles Prüfverfahren für Vierfarbreproduktionen, das den Andruck in Andruck- oder Druckmaschinen nahezu gänzlich ersetzt. Es ist ein hoher Standardisierungsgrad und ein druckähnliches Ergebnis zu erreichen. 
 Prospekt 
 Werbeblatt, bebilderte Werbeschrift, ein- oder mehrseitig in Qualitäten von einfachen, einfarbigen Drucken auf preiswertem Papier bis zu hervorragenden Farbdrucken auf gestrichenen Papieren, teilweise hochwertig veredelt. 
 Quadratmetergewicht 
 Das Gewicht in Gramm eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons.
Papier = 7g/qm bis 150g/qm,
Karton = 150g/qm bis 600g/qm,
Pappe = 600g/qm.
 
 Reproduktion 
 Lat.: producere = hervorbringen, Ableitung: Nachbildung, Wiedergabe In der Drucktechnik wird Wiedergabe von Bildvorlagen mit technischen Geräten und Systemen auf geeigneten Werkstoffen zur Herstellung von Druckformen als Reproduktion bezeichnet. 
 Rückstichheftung 
 Das Heften mit Drahtklammer oder Faden durch den Rücken eines mehrlagigen Produktes. 
 Schmuckfarben 
 Definierte, standardisierte Farben. Sie werden für farbige Arbeiten eingesetzt; nicht für Farbbilder. Weil sie standardisiert sind, können kaum Farbschwankungen auftreten. In Deutschland ist das HKS-Farbsystem mit ca. 99 verschiedenen Farbtönen am gebräuchlichsten; international das Pantone-Farbsystem mit über 1000 verschiedenen Farbtönen. Die Farbrezepturen sind verschiedenen Bedruckstoffen und Druckverfahren angepasst, so dass es z.B. HKS K (Kunstdruckpapier) oder Pantone C (coated) für gestrichenes Papier bzw. HKS N (Naturpapier) oder Pantone U (uncoated) für ungestrichenes Papier gibt. 
 Schön-Widerdruck 
 Der Schöndruck ist der erste Druck, wenn ein zweiseitiges Druckerzeugnis gedruckt wird. Der Widerdruck ist der Gegendruck eines bereits einseitig bedruckten Bedruckstoffs. 
 Tonwert 
 Die Rasterweite gibt die Anzahl der Rasterlinien pro cm an. Ein 60er Raster hat beispielsweise 60 Linien pro cm, auf einem Quadratzentimeter sind demnach 3600 Rasterpunkte. 
 Überfüllen 
 Wenn im Druck zwei Fläche aneinander liegen, vergrößert man die hellere Fläche und lässt sie die dunklere Fläche überlappen. So könne bei Passerungenauigkeiten Blitzer vermieden werden. 
 Vierfarbdruck 
 Ton- und farbwertrichtige Vervielfältigung einer Farbvorlage durch reprotechnisch hergestellte Teilfarbauszüge und den Zusammendruck der einzelnen Teilplatten mit den subtraktiven Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb sowie Schwarz. 
 Vollton 
 Gleichmäßig gedeckte, nicht gerasterte Fläche in Bildvorlagen, bei Reproduktionsprodukten oder im Druck (Rastertonwert = 100%). 
 Wasserzeichen 
 Qualitätskennzeichen im Papier. Echte Wasserzeichen entstehen bei der Blattbildung durch unterschiedliche Papierstärke. Faserstoffe werden bei der Produktion durch eine Wasserzeichenwalze verdrängt oder verdichtet. Halbechte Wasserzeichen, sogen. Moletten, entstehen erst nach der Siebpartie durch eine Prägung in die noch feuchte Papierbahn. Unechte Wasserzeichen entstehen außerhalb der Papiermaschine durch Bedrucken mit farblosem Lack oder leichtes Prägen.